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              Österreich 2011 - Torsten Giebel

Die Perlen Österreichs

Im Frühjahr 2011 ging es mit meinem Freund, Unterwassermodel und Buddy Danny, nach Österreich zum Samaranger See und zum Fernsteinsee.
Bergseetauchen Österreich
Ruhige Landschaft
Die Seen liegen in einer Höhe von etwas über 1000 Metern, auf dem Computer ist also der Bergseemodus angesagt. Das Hotel " Fernsteinsee " schmiegt sich wunderbar in die Landschaft ein und hat kleine gemütlich Zimmer. Um in den beiden Seen zu tauchen, muss man sich mindestens für zwei Nächte im Hotel einmieten, bekommt dafür Frühstück und Abendessen zu einem guten Preis. Das Essen ist hier einfach super, leckeres Frühstück und Fünf Gänge Menü am Abend. Wenn man da nicht aufpasst, kommt man nicht mehr in seinen Tauchanzug.
Berge und Seen
Perle Österreichs
Um die herrliche Sicht in den Seen nicht zu zerstören, muss man für den Fernsteinsee mindestens 80 und den Samaranger See mindestens 100 geloggte Tauchgänge haben. Jeglicher Bodenkontakt ist verboten und wird mit Tauchverbot von der Hotelleitung bestraft. Der OWD ist ausreichend. Am Hotel befindet sich ein kleiner Kompressorraum, der rund um die Uhr benutzt werden kann, nur der große der beiden Kompressoren hat unter Mittag und späten Nachmittag Ruhepause, da er wohl etwas zu laut ist. Füllmarken bekommt man an der Rezeption für 5,50 Euro das Stück. Damit bekommt man dann locker eine 12 Liter Flasche voll.

Fernsteinsee und Samaranger Bestes Tauchgebiet
Tauchen kann man in den beiden Seen rund um die Uhr, nur im Samaranger See sind Nachttauchgänge verboten. Zu sehen gibt es im Samaranger nur kleinere Saiblinge und natürlich das allen Tauchern bekannte Kreuz, das Astloch und jede Menge in den See gestürzte Bäume. Beide Seen sind nicht besonders tief, der Samaranger See liegt bei ca. 14 Metern und der Fernsteinsee bei etwa 11 Meter. Wir waren im späten Frühjahr da, aber die Wassertemperaturen werden auch im Sommer nicht viel höher als 8°C, im Fernsteinsee vielleicht etwas mehr. Einstiege gibt es am Samaranger See einen, am Fernsteinsee drei, wobei eins und zwei ziemlich dicht beieinander liegen. Von hier kommt man zur Madonna, die im See versenkt wurde. Einstieg drei ist vom Bewuchs her wohl besser, hier sind auch mehr Fische, wie Forellen und Saiblinge zu sehen.

Gute Sichtweiten Viele Fische
Die Sichtweiten im Fernsteinsee sind etwas schlechter als im Samaranger See, liegen aber trotzdem noch bei 15 - 20 Metern. Bis auf die Madonna, findet man noch eine Statue von einer Nixe, die ca.100 Meter vom dritten Einstieg versenkt wurde und jede Menge Forellen und Saiblinge. Alles in allem sind die beiden Seen schon eine kleine Reise wert, man muss sich halt nur auf sehr kalte Wassertemperaturen einstellen, bekommt dafür aber herrliche Sichtweiten geboten.